Möbel und Inhalt gemeinsam beschreiben
Ein leerer Schrank und ein Schrank voller Hausrat bedeuten unterschiedliche Aufgaben. Geben Sie deshalb auch an, was sich in Regalen, Kästen oder Abstellräumen befindet. Besonders schwere und große Stücke sollten einzeln genannt werden. Für eine erste Orientierung können Fotos helfen, auf denen der vorgesehene Umfang erkennbar ist.
Persönliche Dinge aus der Auswahl nehmen
Sichern Sie Dokumente, Erinnerungsstücke und Gegenstände, die Sie weiter nutzen möchten. Markieren Sie verbleibende Möbel direkt. Falls andere Personen einzelne Stücke übernehmen, nennen Sie diese und den geplanten Zeitpunkt. Die Auswahl sollte vor Beginn nicht nur für Sie, sondern auch für die beteiligten Personen eindeutig sein.
Den tatsächlichen Aufwand besichtigen
Bei der kostenlosen Besichtigung werden Menge, Zugang und mögliche Demontagen besprochen. Nennen Sie Stockwerk, Lift und Nebenräume. Der anschließende Leistungsumfang kann eine Teilräumung oder eine ganze Wohnung betreffen. Informationen zur Wohnungsentrümpelung helfen Ihnen, die passenden Angaben ohne aufwendige Vorarbeiten zusammenzustellen.
Kleine Gegenstände machen oft einen großen Teil des Haushalts aus
Auf Fotos fallen Sofa, Tisch und Kästen zuerst auf. Geschirr, Bücher, Textilien und der Inhalt vieler Laden können zusammen aber einen erheblichen Teil der Räumung ausmachen. Beschreiben Sie deshalb, ob die Möbel leer sind und wie viel Hausrat zusätzlich vorhanden ist. Für den Anfang genügt eine ehrliche Einschätzung; Sie müssen nicht jeden Teller zählen.
Wenn Sie bereits Kartons gepackt haben, sagen Sie dazu, ob diese zum Abtransport gehören oder für Ihren Umzug bestimmt sind. Ähnliche Kartons lassen sich von außen kaum unterscheiden. Bewahren Sie persönliche Unterlagen und Dinge für den nächsten Wohnort möglichst gesondert auf. Eine eindeutige Trennung ist besonders wichtig, wenn während der Vorbereitung noch laufend Gegenstände zwischen Räumen bewegt werden.
Was noch jemand brauchen kann, vorher zuordnen
Ein gebrauchtes Möbelstück kann für einen anderen Haushalt noch nützlich sein. Wenn Sie eine private Weitergabe planen, klären Sie rechtzeitig, ob die Übernahme tatsächlich stattfindet und wer trägt. Ein unverbindliches Interesse ist noch keine sichere Abholung. Lassen Sie in Ihrer Räumungsliste erkennbar, welche Stücke bereits vergeben sind und welche nur eventuell übernommen werden.
Bei geeigneten Gegenständen kann eine Wertanrechnung besprochen werden. Dafür zählen Zustand, Vollständigkeit und tatsächliche Verwertbarkeit. Ein früher hoher Kaufpreis allein macht aus einem Möbel noch keinen sicheren Ankauf. Lassen Sie sich benennen, welche Stücke mit welchem Betrag berücksichtigt werden. Die übrige Räumungsleistung bleibt davon getrennt. Wenn Sie einen angerechneten Gegenstand doch behalten oder verschenken möchten, melden Sie die Änderung vor dem Termin.
Den Weg aus der Wohnung gemeinsam einschätzen
Ein großer Kasten wurde vielleicht in Einzelteilen geliefert und erst im Zimmer aufgebaut. Für den Abtransport kann daher eine Zerlegung nötig werden. Ähnliches gilt für Ecksofas, schwere Tischplatten und Betten mit eingebautem Stauraum. Zeigen Sie das Möbel und den verfügbaren Zugang. Erwähnen Sie enge Wendungen, einen kleinen Lift oder Stufen zwischen Haustür und Straße.
Beginnen Sie nicht allein deshalb mit dem Zerlegen, weil Sie die Anfrage beschleunigen möchten. Beschädigte oder lose Teile können die Handhabung erschweren. Fragen Sie gewünschte Demontagen konkret an. Bei angeschlossenen Elektrogeräten müssen Trennung und Transport gesondert geklärt werden. Für eine einfache Einzelabholung helfen Maße und Fotos; bei einem vollen Haushalt werden Bestand und Wege im Zusammenhang betrachtet. Danach lässt sich festlegen, welche Vorarbeiten Sie selbst übernehmen möchten und welche zum Auftrag gehören.
